
Jusos demonstrieren gegen den Bundesgesundheitsminister
Am 26. April war der Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler im Kindergesundheitszentrum Drensteinfurt-Walstedde zu Besuch. Die Jusos Kreis Warendorf nutzen diese Gelegenheit für eine spontane Demonstration gegen die unsolidarische Gesundheitspolitik der Bundesregierung, insbesondere der FDP.
Laut Aussagen der Polizei und der Personenschützer, nutzte Herr Rösler den Hintereingang, um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Daher brachen die Jusos die Demonstration frühzeitig ab, da sie keine überflüssigen Einsatzkräfte der Polizei binden wollten. "Es ist Unsinn einen zusätzlichen Streifenwagen zu blockieren. Die Polizei hat ihre Richtlinien, wir wollten nur friedlich demonstrieren.", äußerte sich Jendrik Leismann. Der Effekt des Protestes sei schon vor Eintreffen des Ministers erreicht gewesen, fuhr Leismann fort. "Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, die diesen Streifenwagen mehr gebraucht haben als Minister Rösler, haben wir uns entschieden die Demo frühzeitig abzubrechen.", ergänzte der Vorsitzende der Jusos Ahlen. Das Hauptanliegen der Jusos war es darauf aufmerksam zu machen, dass die einkommensunabhängige Kopfpauschale jedwede Solidarität im Gesundheitssystem in Frage stellt.
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